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Studentisches Logbuch

Spontan aus der Hüfte geschossen: der Goldene Henkel im Februar

Links oben im Bild, direkt im Terminatorschatten: der Goldene Henkel auf dem Mond

Kurz bevor mein Zug am Dienstag kam, hatte ich vier Minuten Zeit, um den Goldenen Henkel freihand zu schießen.

Und ich kann sagen, dass das genügend Zeit war, um ein paar Bilder zu schießen. Sogar genügend Zeit, das Objektiv auszutauschen, weil ich dazu neige, das Canon FD 50mm auf meiner Kamera zu lassen.
Hervorragend waren die Bilder jetzt nicht gerade, aber in Lightroom konnte ich noch etwas aus ihnen herausholen.

Auch auf Seiten des verwendeten Objektives hat sich etwas getan, weil ich diesmal mit einem 210mm vorging. Ich denke, dass im März dann das erste brauchbare Ergebnis vorliegen wird, mit Stativ und besserem Objektiv.

Wenn das Wetter mitmacht.

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Fotografieren nach Plan: der Goldene Henkel

Zunehmender Mond vor dunklem Nachthimmel, im Terminatorschatten der Goldene Henkel als Detail gerade noch zu erkennen
Der sogenannte Goldene Henkel, geschossen mit meiner Sony alpha 6300. Objektiv: Canon Zoom Lens FD 35-105mm

Natürlich habe auch ich diese Vorstellung, dass ich bereits meinen Grafikdesignbachelor an der Wand in meinem Büro Schrägstrich Atelier hängen habe. Neben preisgekrönten Fotografien (oder wenigstens guten Bildern) von mir. Aber dazu komme ich hoffentlich noch. Im Moment besteht die Reise zu diesen Zielen aus Lernen und Üben.

Und ein wichtiger Teil des Lernens als Grafikdesignstudent besteht aus dem Durchblättern von Büchern, vor allem dann, wenn man sie sich nicht leisten kann! Gerade die haben es mir angetan. Eines davon war ein Buch zu Astrofotografie. Und in diesem Buch sprang mir der Goldene Henkel entgegen: einmal im Monat, für knapp zwei Stunden hat man die Möglichkeit diesen Kraterrand auf dem Mond zu fotografieren! In Szene gesetzt ist der sogenannte Goldene Henkel quasi schon umsonst: er liegt als Objekt so schön im Übergang von Hell nach Dunkel, dass ich mich schon wundern muss.

Und dann nochmal vergrößert!

Beim nächsten Mal werden die Bilder vom Goldenen Henkel noch besser. Wenn das Wetter mitmacht. Und als Übungsmotiv finde ich den zeitlichen Abstand ideal, weil im Moment mir eher der Stoff des dritten und vierten Semesters schlaflose Nächte bereitet, aber daran arbeite ich.

Weil in meiner Vorstellung gibt es noch mehr als Titel und Auszeichnungen: die Selbstverwirklichung.