Wenn man eine Sache tut, sollte man nicht noch eine Sache on-top tun müssen

Meinen Lern­prozess zu dokumentieren ist leicht. Aber aus diesem dann Posts für Social Media zu machen, das kostet extra: mehr Zeit, mehr Kalorien, und oft auch mehr Strom.

Und das macht dann den Lern­prozess, den ich so sehr schätzen gelernt habe, nicht einmal zu einer Art Produkt, sondern zu einer Produkt­vorstufe, zu Hilfs­material für Social Media‑Postings, ganz so als ob ich nicht dazulerne, um mich selbst weiter­zuentwickeln, sondern dazulerne, um darüber etwas ver­öffentichen zu können. Stellen Sie sich vor: Sie sind Koch, aber Sie kochen nicht für Ihre Kunden, sondern Sie kochen, um dann darüber zu erzählen.

Oder, in meinem Fall: stellen Sie sich vor Sie sind Grafik­designer, aber Sie gestalten nicht für Kunden, sondern Sie designen, um dann darüber zu erzählen.

Wie Milt Kahl einmal zu Richard Williams sagte: „I’m not smart enough to think of more than one thing at a time!“

Kommentare

4 Antworten zu „Wenn man eine Sache tut, sollte man nicht noch eine Sache on-top tun müssen“

  1. Wie war… könnte glatt von mir sein 🙂

    1. Danke, das ist ein sehr schönes Lob!

  2. Och… gerne! Btw… ich schreibe zu viel in englischer Sprache, so dass ich kein ordentliches Deutsch mehr schreiben kann, wie man sieht. Oh Gott… 🙂

    1. Das kenne ich 😀 Bei mir wurde aus meinem ehemals guten „English” ein dürftiges „Englisch”, weil ich seit Jahren keine Bücher auf Englisch mehr lese, die keine Fachbücher sind. Das ändere ich seit ein paar Wochen indem ich Klassiker der Literatur lese. Ich hoffe hier auf Osmose 🙂

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